
Am 8. Juli fand in Hannover ein Austausch zwischen dem Fleischerverband Niedersachsen/Bremen und Mitarbeitenden der Referate Tierschutz und Lebensmittelkontrolle des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz statt. Der Fokus lag insbesondere auf dem Thema Kommunikation zwischen Behördenmitarbeitern und Betrieben. Herbert Dohrmann, Malte Luers und Anna-Lena Klaus erläuterten anhand vieler Beispiele aus Niedersachsen, dass ein Miteinander auf Augenhöhe an vielen Stellen nicht mehr gegeben sei. Man könne teilweise den Eindruck haben, die kleinen Betriebe des Fleischerhandwerks seien politisch nicht mehr gewollt, so Dohrmann. Doch dies sei nicht der Fall, so Dr. Annette Bendix. Man wisse um die Bedeutung und Wichtigkeit regionaler Strukturen. Gemeinsam erörterten die Gesprächsteilnehmer Anknüpfungspunkte, um die Zusammenarbeit von Behörden und Betrieben zu verbessern, besonders in Bezug auf Schlachtung und Hygienekontrollen. Zudem wurde über die Gebührenstrukturen in Niedersachsen sowie die generelle Benachteiligung der Handwerksbetriebe gegenüber jenen der Fleischindustrie gesprochen. Man einigte sich darauf, wieder regelmäßiger in den Austausch zu gehen. Möglich seien auch gemeinsame Veranstaltungen zu den besprochenen Themen.
