Zu Besuch bei den Haselauer Landschweinen

Transparenz, Regionalität, Qualität und fleischerhandwerkliches Können sind wichtige Aspekte für unsere Mitgliedsbetriebe. Dies zeigte sich auch gestern wieder aufs Neue: Fünf Hamburger Fleischermeister und eine -meisterin machten sich auf in den Landkreis Pinneberg, um sich selbst von den Aufzuchtbedingungen „ihrer Schweine“ zu überzeugen.

Im Westen Hamburgs, in Haselau, betreibt Familie Jagemann einen landwirtschaftlichen Betrieb mit zurzeit 135 Landschweinen. „Das ist auch die absolute Maximalbelegung. Die Tiere sollen sich frei bewegen können“, sagt Chefin Franziska Jagemann. Auf dem Hof werden jüngere und ältere Schweine gemeinsam auf eingestreutem Stroh gehalten. Dies gewährleistet die hygienisch einwandfreie Haltung. Spaltböden und Gitterroste sind hier Fremdwörter – genauso wie jedwede Form der Fixierung.

Nicht nur, dass die Haselauer Landschweine ausreichend Platz zum Rumtollen haben, auch ist das Futter von Topqualität. Raps & Co. stammen von den hofeigenen Äckern und werden im Sommer selbst eingeholt. Um Lungenerkrankungen vorzubeugen, wird das Schrot vor der Fütterung mit etwas Thymian vermischt.

Das Haselauer Landschwein ist ein Produkt aus unserer Region. Geschlachtet und zerlegt werden die Tiere ebenfalls ums Eck. Kurze Transportwege und ein respektvoller Umgang sichern einerseits das Tierwohl und garantieren andererseits eine gute Fleischqualität. Das wissen die Betriebe, die mit diesen Schweinen beliefert werden, zu schätzen.