Förderung regionaler Schlachtung und Vermarktung

Aufgrund der verminderten Schlachtkapazitäten größerer Unternehmen im Zuge der Corona-Pandemie hat das Thema der Regionalität bei der Fleischerzeugung und -verarbeitung wieder an Bedeutung gewonnen. Die Förderung regionaler Strukturen betrifft dabei nicht nur die selbstschlachtenden Unternehmen, sondern bezieht auch die Ebenen der Verarbeitung und Vermarktung mit ein. Niedersachsens Regierungskoalition will nun die Rahmenbedingungen für das dezentrale und stressfreie Schlachten im eigenen Haltungsbetrieb schaffen.

In ihrem Antrag sehen CDU und SPD unter anderem vor,

  • dezentrale und mobile Schlachtstätten sowie die regionale Vermarktung des Fleisches finanziell zu fördern,
  • die Reaktivierung handwerklicher Schlachtbetriebe zu unterstützen und
  • deren Wettbewerbsnachteile gegenüber industriellen Schlachthöfen auszugleichen.

Darüber hinaus wird die Landesregierung gebeten, sich auf Bundes- und europäischer Ebene für Erweiterungen, Änderungen und Ausnahmen einzusetzen, die einer dezentralen und stressreduzierten Schlachtung derzeit noch im Wege stehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der niedersächsischen CDU-Fraktion.