Masken hinter der Theke

Aufgrund mehrfacher Anfragen von Mitgliedsbetrieben haben wir im Folgenden die Situation rund ums Thema Maskenpflicht hinter der Theke nach aktuellem Stand für Sie zusammenfasst:

Hamburg

In der Allgemeinverfügung vom 27. Mai 2020 heißt es sinngemäß, dass nur noch Besucherinnen und Besucher von Verkaufsstellen wie Ladenlokalen und Wochenmärkten zum Maske-Tragen verpflichtet sind. Auf das Verkaufspersonal wird nicht mehr eingegangen. Allerdings greift für Verkäuferinnen und Verkäufer das Arbeitsschutzgesetz. Nur, wenn hinter der Theke jederzeit der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Mitarbeitenden eingehalten wird, kann auf hier auf eine Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.

Schleswig-Holstein

Auch in der Schleswig-Holsteinisches Landesverordnung vom 16. Mai ist nur von Kundinnen und Kunden die Rede.  Verkaufspersonal ist von der Verordnung ausgenommen. Dennoch hat der Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen, dass die Mindestabstände auch zwischen seinen Mitarbeitenden und/oder Kundinnen und Kunden eingehalten werden, d. h. kann der Mindestabstand nicht gewahrt werden, müssen Vorsichtsmaßnahmen wie das Aufstellen von Plexiglasscheiben oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ergriffen werden.

Niedersachsen

Die Niedersächsische Verordnung (Stand: 22. Mai) befasst sich ebenfalls nur mit Kundinnen und Kunden bzw. Besucherinnen und Besuchern. Auch hier ist davon auszugehen, dass im Hinblick auf die Corona-Arbeitsschutzstandards ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist, sofern die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Bremen

In der Bremer Verfügung heißt es in § 5, Abs. 3: „Besuch einer für den Publikumsverkehr geöffneten Verkaufsstätte […]ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ Dies gilt allerdings auch für Beschäftigte, wenn das Raumangebot oder die auszuführenden Arbeiten die Einhaltung des Mindestabstands verhindern. Alternativ sind Trennvorrichtungen aufzubauen.