Update Schlachtung

Es tut sich etwas in Sachen Förderung regionaler Schlachtstätten. In Brüssel beraten die Abgeordneten über eine geplante Änderung hinsichtlich Schlachtung im Haltebetrieb und Weidebetrieb.

Förderung regionaler Schlachtstätten

In einer Pressemeldung erklärte die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, dass sich der Bund an einer Förderung dezentraler kleiner und mittlerer regionaler Schlachtbetriebe stärker beteiligen will. Hierdurch sollen insbesondere Transportwege für Tiere verkürzt werden. Die Länder sollen entsprechende Förderprogramme ab sofort anbieten können, der Bund wolle diese mit 60 Prozent mitfinanzieren.

Wie üblich soll eine Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Es müsse dargelegt werden, dass das zu fördernde Vorhaben einer regional ausgerichteten Wertschöpfungskette und der Verkürzung von Tiertransportzeiten diene und bestehende Schlachtungs- und Fleischverarbeitungsunternehmen nicht verdrängt oder signifikant geschwächt würden.

Der DFV begrüßt die Ausweitung der Fördermöglichkeiten. Damit greifen Bund und Länder endlich eine der grundlegenden Forderung des Fleischerhandwerks zum Erhalt und zum Ausbau der regionalen Strukturen auf. Damit den Bekenntnissen auch Taten folgen, müssen die Bundesländer nun entsprechende Förderprogramme auflegen.

Die Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

Schlachtung im Haltebetrieb und Weideschlachtung

Zurzeit befindet sich ein Entwurf zur Änderung der VO (EG) Nr. 853/2004 in Abstimmung. Das Dokument befasst sich auf europäischer Ebene mit einer Erweiterung der Ausnahmeregelung für eine Schlachtung im Haltebetrieb. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Rundschreiben unseres Zentralverbandes.