Ausbildung im Fleischerhandwerk
Unsere erste Aufgabe als Verband ist es, Innungen und Mitgliedsbetrieben zu helfen, guten Nachwuchs zu gewinnen und auszubilden. Hierfür kooperieren wir eng mit Handwerkskammern und Berufsschulen.

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist es dabei, über die Berufsbilder Fleischer*in und Fleischerei-Fachverkäufer*in sowie Karrierechancen in unserem Handwerk zu informieren. Außerdem möchten wir mit Vorurteilen aufräumen. Eigens dafür haben wir die Nachwuchskampagne Be a Butcher inkl. eines Nachwuchsmagazins ins Leben gerufen. Für Berufsinformationsveranstaltungen steht unseren Mitgliedsbetrieben eine VR-Brille zur Verfügung.
Eine Ausbildung im Fleischerhandwerk ist „Anders als du denkst!“.
Hier finden Sie eine Überblick über die Ausbildungsinhalte im Fleischerhandwerk:
Landeslehrlingswarte im Fleischerverband Nord
Schleswig-Holstein
Anna Steffen
Niedersachsen/Bremen:
Olaf Müller
Hamburg
Christian Korb
Bei konkreten Fragen zum Thema Ausbildung im Fleischerhandwerk melden Sie sich gern bei uns in der Geschäftstelle.
Telefon: 040/350 70 400
E-Mail: info@fleischer-nord.de
FAQ’s zur Ausbildung im Fleischerhandwerk
Sowohl Fleischer*innen als auch Fachverkäufer*innen lernen drei Jahre. Bei guten Leistungen kann die Ausbildungsdauer auf Antrag verkürzt werden.
Der Fleischerverband Niedersachsen/Bremen wie auch die Fleischerinnungen Hamburg und Schlewsih-Holstein haben sich auf folgende Empfehlungen zur Ausbildungsvergütung geeinigt.
Lehrjahr: 900 Euro
Lehrjahr: 1.000 Euro
Lehrjahr: 1.100 Euro
er Mindesturlaubsanspruch während der Ausbildung ist gesetzlich geregelt. Bist du noch minderjährig, gilt für dich Folgendes:
- mindestens 30 Werktage, wenn du zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 16 Jahre alt bist,
- mindestens 27 Werktage, wenn du zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 17 Jahre alt bist,
- mindestens 25 Werktage, wenn du zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 18 Jahre alt bist.
Bist du volljährig, stehen dir nach § 3 Bundesurlaubsgesetz mindestens 24 Werktage Urlaub zu.
Auszubildende im Fleischerhandwerk arbeiten durchschnittlich acht Stunden am Tag, 40 Stunden in der Woche. Wann dein Arbeitstag beginnt, hängt davon ab, ob du in der Produktion (früher Beginn, Feierabend am Nachmittag) oder im Verkauf eingesetzt bist (Feierabend mit Ladenschluss).
Fünf Tage. Arbeitest du auch am Samstag, gibt’s dafür einen Ausgleichstag unter der Woche.
Natürlich ist es von Vorteil, wenn du einen Schulabschluss in der Tasche hast.
Eine freundliche Ausstrahlung und ein gewisser Ehrgeiz sind schon die halbe Miete. Wer sich für eine Ausbildung im Fleischerhandwerk interessiert, sollte Spaß an Teamwork haben. Ob in der Produktion oder im Verkauf – in der Gruppe geht vieles eben leichter von der Hand. Grundsätzlich sind eine freundliche Ausstrahlung, ein gewisser Ehrgeiz, Pünktlichkeit und eine praktische Veranlagung ein Plus in der Ausbildung.
Nein! Schlachten gehört zu den sechs sog. Wahlpflichtqualifikationen, von denen du dir zwei aussuchen musst. Statt zu schlachten, kannst du dich zum Beispiel auf Veranstaltungsservice (Catering) und das Herstellen von Fleisch- und Wurstwaren spezialisieren.
Als Fleischergesell*in kannst du zum Beispiel eine Weiterbildung zum Lebensmitteltechniker*in machen. Oder du entscheidest dich nach der Ausbildung dazu, Meister*in zu werden. Mit diesem Titel darfst du Abzubildende anleiten und dein eigenes Geschäft aufmachen. Außerdem kannst du als Meister*in auch ohne Abitur ein Studium beginnen und dich so immer weiter qualifizieren.
Gelernten Fachverkäufer*innen stehen viele Türen offen. Mit ein paar Jahren Erfahrung kannst du Filialleiter*in werden und so die Geschäftsführung unterstützen.
Durch Weiterbildungsmaßnahmen zur*m Handelsfachwirt*in, Handelsbetriebswirt*in, Lebensmitteltechniker*in und/oder Verkaufsleiter*in kannst du die Karriereleiter noch weiter hinaufklettern.
Auch Fachverkäufer*innen können gemeinsam mit Fleischer*innen den Meister machen. Mit dem Handwerkstitel steht auch einem Studium ohne Abitur nichts im Wege.

